Abenteuerlager Podemus 2014

11. bis 12 Juli 2014

Der Bericht

Es war Freitag der 11.Juli, als wieder einmal ein Abenteuerlager in Podemus stattfinden sollte. Gegen vierzehn Uhr traf ich auf dem Hof ein, und mein erster Besuch galt dem Kuhstall. Beispielhaft , stand auch eine schwarz-weisse Kuh an der Kuschelrolle, und lies es sich gefallen. Der Himmel war zugezogen, von Norden her näherte sich eine dunkle Wolkenwand Dresden und somit auch Podemus.

Das konnte ja etwas werden.

Eine Person baute ein kleines Kuppelzelt auf der Wiese auf, die Ameisenfahne und ihre Geschwister tanzte fröhlich im Wind, und in der Traktorenhalle waren schon einige Mitarbeiter vor Ort. Als man meiner Person Angesichtig wurde, lautete die erste Frage: "wäre es Dir möglich, einen Kaffee zu kochen"? Von den Ausflügen nach Böhmen, kannte man den Charakterstarken Kaffee des GEGÜ. Gesagt-getan, gegen halb drei, gab es den ersten Biokaffee für alle, die ihn brauchten.

Ab halb vier Uhr Nachmittags füllte sich die Traktorenhalle langsam mit Teilnehmern. Einige sahen müde aus, andere hoben besorgt den Blick zum Himmel,was sich kurz danach als berechtigt herausstellte. Es begann zu " gießen", als wollte es nicht mehr aufhören. Das Dach der Traktorenhalle erwies sich als enormer Verstärker der Millionen Regentropfen, die da auf das Wellblech trommelten, Wassermusik.

Es war dann auch schon gegen sechzehn Uhr, als alle Teilnehmer auf dem Zeltplatz aktiv wurden. Eine reichliche Stunde später konnten sich alle beim Abendbrot stärken, und halb sieben, waren alle Freunde des Abenteuerlagers gestärkt und guten Mutes.

Herr Renè Hermann läutete zur Kennlernrunde ein. Am Start waren: die Lukas Kirchgemeinde mit Bettina Müller, Kirchgemeinde Löbtau mit Robert Waniek,

Kirchgemeinde Johannstadt mit Katrin Akwaghoku, das Kirchspiel Dresden West unter Leitung von Tina Ebert, und die Aktion Ameise.

 

Auf Grund der Wettersituation wurde beschlossen, die Spiele im inneren der Halle stattfinden zu lassen. Der zweite Teil der Halle, bestehen aus dem Kartoffellager ; welches zum Glück noch leer war, wurde freundlicher Weise und ganz spontan von Herrn Bernhard Probst geöffnet, und als Spieletauglich frei gegeben.

Die Spiele konnten beginnen!

In der "Staubfreien Zone" ( Traktorenhalle) , waren die Stockspiele, der Tannenzapfen Weitwurf, und die Fühlkästen unter gebracht. Ebenso Staubfrei waren die Stationen beim Forstarbeiter, und dem Kennlernwald. Der Holztransport hingegen war das wirkliche Abenteuer. Zum Glück viel es nur mir auf, als der Kamerablitz all die kleinen Teilchen zum reflektieren brachte.

Aber: großes Glück, alles lief im trockenen ab, und die Wege waren so kurz wie noch nie, von Station zu Station.

Gegen neunzehn Uhr rannten die ersten Kinder auf den Hof von Vorwerk Podemus, und tobten frei herum. das Trampolin, die Wippe, Schaukeln, alles wurde in Beschlag genommen. Es war viertel neun, als die Männer vom Sachsenforst mit der Auswertung der Spiele fertig waren, und die Kinder sich  zur Preisverleihung wieder in der Traktorenhalle einfanden. Ein klein wenig später, stürmten wieder alle Kinder auf den Hof. Der Redakteur hatte die Ehrenvolle Aufgabe erhalten, ein Feuer für das Stockbrot zu entfachen. Es müssen an die einhundert Obst und Gemüsekisten gewesen sein, die jetzt diese gigantische Glut bereithielten.

Dreißig Stöcke hingen mit einem Male darüber, und bald zog der betörende Duft frischen Stockbrotes über den Hof. Dennoch musste noch einmal nachgelegt werden. Die letzten feuchten Sachen trockneten, der helle Feuerschein spiegelte sich in den Gesichtern wieder. Was für ein Abschluss!

Als die Kinder dann zu "Bett" gebracht wurden, war für die Mitarbeiter noch lange nicht Schluss. Pädagogische Auswertung des Tages stand bei Mondenschein und Rest-Lagerfeuer auf dem Plan. Gunnar Brauers, René Hermann und alle Mitarbeiter zogen eine positive Bilanz. Gegen null Uhr kehrte dann allgemeine Ruhe ein, der Mond sah es mit Wohlwollen.

Der Bericht vom Tag 2

 

Sonnabend 12 Juli 2014

 

Kinder stiegen über mich hinweg, Zelthund der ich war in der Nacht. Als ich fragte, wie spät oder früh es denn sei, klang es wie SIEBEN. Gut dachte ich mir, kannst Du aufstehen, wieder mal eine Kanne Kaffee ansetzen. Leider war mein Gehör noch nicht richtig da, es war erst sieben nach FÜNF, ich blieb trotzdem munter. Die Sonne stand schon etwas über dem Horizont im weiten Osten. Erste Kinder waren bei den Kühen und in der Melkabteilung unterwegs. Es wurde gefüttert, gekehrt, gemolken. Gegen sechs Uhr machte Gunnar Brauers den ersten Guten-Morgen-Spass am Mikrophon in der Traktorenhalle, bei manchen war der Hunger schon groß, Geduld war gefragt. Gegen sieben Uhr gab es dann schon das Frühstück. Schalen voller Obst, Körbeweise Brötchen, Charakterstarken Kaffee für die Großen. Es war halb neun, als alle gestärkt den Gesängen und der Morgenandacht lauschten. Herr René Hermann erklärte noch einmal den Tagesablauf in den Gruppen. Es gab deren drei, Fussball, Ameisenwiese, und Bach. Verpflegung wurde gefasst und ab ging es in den Tag. Der Rehbockpokal wanderte mit den Fußballern nach Merbitz, die Wiesenmädchen wurden mit den nagelneuen Heurechen ausgestattet, eine Sensation für sich; und die Wasserforschergruppe trat den Weg zum Zschonerbach an. Mein Drahtesel brachte mich als erstes nach Merbitz. Die Schiedsrichter waren schon da, pünktlich um viertel nach neun wurde angepfiffen. Das war auch das Startsignal für mich, den Drahtesel zur Ameisenwiese zu lenken. Dort angekommen stellte ich fest, daß dieses Jahr alles zur besten Zufriedenheit lief. Die ersten Wiesenrollen rollten schon den Hang hinab. Auch das flechten von Heupuppen war in vollem Gange. Eine wunderbar Friedliche Athmosphäre war zu spüren, Hummeln huschten um den Wiesensalbei, Schmetterlinge labten sich an den verschiedenen Blumen. Es war nicht so heiß wie die vergangenen Jahre.

Doch schon schwang ich mich wieder auf das Rad, um zu den jungen Naturforschern am Bach zu gelangen. Die Sächsische Landesstiftung für Natur und Umwelt, war mit zwei Forschungsmobielen auf dem Parkplatz an der Zschonermühle vor Ort. Es gab eine Gesprächsgruppe, Tische mit Petrischalen und Mikroskopen, Arbeitsblätter. Eine dritte Gruppe von Kindern stand mitten in der Zschone, und versuchte alles raus zu fischen, was sich durch Lupe und Mikroskop betrachten lies. Für mich blieb nicht viel Zeit, schon fuhr ich den Berg nach Podemus hoch, kurz einen Kaffee in der Traktorenhalle genommen, und ab ging es nach Merbitz zum Fussball. Dort munkelte man ; Briesnitz wird wohl den Pokal holen. Weiter ging es wieder Bergab zur Wiese. Es war kurz nach elf Uhr, als ich die zweite Sensation erleben durfte. Der Bauer war persönlich mit dem Traktor und Hänger vor Ort. Dieses Jahr wurde alles Gras auf den Hänger geladen. Das war kein Zuckerschlecken, sondern harte Arbeit! Die Kinder standen auf dem Hänger, und es sah aus, als wollten sie Sauerkraut in einen großen eckigen Topf stampfen. Und von unten flog immer noch Kraut nach. Eine großartige Leistung. Immerhin mussten dann alle noch zu Fuß den Berg Richtung Mittagessen erlaufen!

Die Zeit rann davon, ich fuhr schnell noch zum Bach, aber die Station Experimente am Wasser war gerade nach Podemus aufgebrochen. Also nichts wie hoch den Berg nach Podemus, heute zum dritten Mal.

Der Tag neigte sich seiner Mitte zu. In der Traktorenhalle gab es noch Kaffee, Wiener Würstchen waren bereitgestellt, und dazu gab es Brot oder Nudelsalat. Leider alles ohne Senf oder Ketchup. Nach und nach füllte sich die Halle, es schlurfte, ging, hüpfte, stolperte, jeder wie er gerade noch konnte.

Die Fußballer hatten in Merbitz gegessen, die anderen zwei Gruppen erwartete hier oben die große Pause. Gegen dreizehn Uhr versammelten sich alle Teilnehmer in der Theaterscheune zum Abschluss. Auch einige Eltern waren schon da.

Deutschland im Fußballfieber, dann im Taumel, und nun auch noch der Rehbockpokal in Briesnitz!!! Unser Mario Götze hieß Genauck. Das ist der neue Stürmer aus Briesnitz.

Nebenbei gab es noch eine kleine Diashow mit Bildern dieser zwei Tage, und die Ehrenamtlichen wurden geehrt.

Danach fand der große Auszug aus der Scheune statt, und das Kirchspielfest begann.

G.G.

Liebe Freunde der Ameisen und liebe Ameisen...

HIER nun die Eindrücke dieser zwei Tage in Bildern, für Euch festgehalten!

 

Block 1 --Der erste Tag beginnt--

Block 2 --erster Tag--

Teil 1 Block 3 --erster Tag--

Teil 2 Block 3 --erster Tag--

Teil 3 Block 3 --erster Tag--

Block 4 --erster Tag--

Block 5 --erster Tag--

Block 1 --Tag 2--

Block 1 -zweiter Teil- Tag 2

Block 2 Tag 2

Block3 Tag 2

Block 4 Tag 2

Block 5 Tag 2

Block 6 Tag 2

Block 7 Tag 2

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