Naturschutz fängt am Kirchturm an!

Liebe Ameisen,

nun sind sie endlich wieder da. In Podemus liegen schon fünf Eier im Nest, wieviele werden es hier sein? Vielleicht hat jemand Lust zum beobachten?

Hier zu sehen: Der Falke und die Dohle in Eintracht am Turm.

Neu 2013: Die Jungdohlen werden beringt.

Aktion am 05.06.2013

Das Telefon klingelte, und Frau Günther teilte mir mit, in einer halben Stunde können sie an der Kirche sein, und das beringen der Dohlen Dokumentieren. Bis dahin kannte ich weder Frau Günther, noch ihren Kollegen Herrn Trapp, der auch daran teilnahm.

Ich schwang mich also auf das Fahrrad, und machte vorab ein paar Fotos vom Kirchturm, und den Einfluglöchern an selbigem.

Dann war es soweit. Der Aufstieg begann, Türen und Falltüren wurden geöffnet, bald waren wir in luftiger Höhe, der Wind pfiff durch die großen Öffnungen, ein wunderbarer Blick bot sich dar, leider auch auf die vorherrschende Flut.

Eine Holzleiter wurde an die großen Holzkästen der Dohlen angelegt, und vorsichtig geschaut, ob es denn welche gab. Ein Kasten beherbergt immer zwei Bruten. Zur Zeit hängen drei Kästen, also ist Platz für sechs Dohlen Paare. Wohnung eins war leer. Ein kurzer Blick in den Falken Kasten zeigte fünf Eier. Dann wurde Wohnung zwei geöffnet, die Überraschung war so groß, dass gleich die erste junge Dohle zu Boden purzelte,eingefangen und in einen Stoffbeutel verbracht, verhielt sie sich ganz still. Auch die restlichen drei wurden in Stoffbeutel gelegt.Danach ging es wieder eine Etage tiefer, in den Turmteil, der Windgeschützt und trocken liegt. Leider ist er auch " Licht geschützt! ", es gibt nur eine einzige schwache Glühlampe, so dass sich die Augen von Sonnenlicht auf Dunkelheit umstellen müssen.

Dort begann dann die eigentliche Arbeit. Zuerst bekommen die Dohlen Stahlringe, mit denen sie Identifiziert werden können, und zur Sicherheit auch noch Plastringe, die so gut zu erkennen sind, dass es auch mit dem Fernglas oder einer Kamera gelingt, sie aus der Ferne zu identifizieren.Die ganze Prozedur ist recht kniffelig, und bedeutet für die Vögel ein gewisses Maß an Stress, den man aber eindämmen kann, indem der, oder die Beringer ganz die Ruhe sind. Das überträgt sich dann auch auf die Tiere. Ich war erstaunt, mit welcher Gelassenheit sie alles über sich ergehen ließen. Leider konnte ich aus Zeitgründen nicht länger dabei sein.

Aber ich denke, die Fotos sprechen für sich.

Auf jeden Fall war es ein sehr schönes Erlebnis. Unvergleichlich ist das Blau der Dohlen Augen, so blau wie die Augen von " Hans Albers", wie der Kollege sagte.

 

So, und zum Schluss werden die guten Nachrichten angehängt.

Wir haben 2 mal 4, und 1 mal 3 Dohlen auf dem Turm. Glückszahl für 2013 =11

 

G.G.

Und hier die Fotos:

Hier noch weitere Fotos aus verschiedenen Jahren, von den Betreuern der Dohlen.Die weißen Jungvögel sind junge Falken von 2016.

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