Das Jahr 2018 hat begonnen, und die " Aktion Ameise" macht sich wieder auf den Weg. Seien Sie Herzlich Willkommen , uns zu begleiten.

Unsere erste Aktion fand am 19.01.2018 statt.

Bevor ich mit der Berichterstattung beginne, möchte ich noch auf ein kleines Video hinweisen, das ich am 18.01.2018 machen konnte. Der Glückliche Umstand ist der Einladung zu verdanken, die über Herrn Hermann ausgesprochen wurde. So war es mir vergönnt, den " Silberstollen" im Zschonergrund zu  besuchen. Hier das entsprechende Video.

Und nun kommen wir zur ersten Aktion der " Ameisen"

Heute hatten wir Frau Bartuschka vom Dresdner Umweltamt zu Gast im Pfarrhaus. Sie hatte eine Präsentation vorbereitet, zum Thema; was macht Tiere eigentlich für uns exotisch.

An diesem Tag waren nicht viele Kinder da, aber selbst diesmal bekamen es die Viertklässler nicht auf die Reihe, ein gewisses Maß an Ruhe zu halten, schade.

Frau Bartuschka lies sich aber nicht weiter beirren und berichtete von Ihrer Arbeitsstelle, den Tieren , mit denen Sie zu tun hatte, und ein Bild nach dem anderen zog an den Kindern vorüber. Sie wurden aber auch durch Fragen und Antworten interaktiv mit einbezogen. Und wie immer zeigte es sich, dass einige schon ganz gut Bescheid wussten, ein Kind konnte sogar ein Bestimmungsbuch zu Rate ziehen, während andere eher keinen Plan hatten, wo und wie es in der Tierwelt zugeht.

Frau Bartuschka hatte sich auch ein kleines Spiel einfallen lassen, zu dem Sie die Spielzeug Tiere Ihrer Kinder mitgebracht hatte. Als Preis für lebhaftes Mitmachen gab es einen Schokoladenbonbon für jedes Kind. Die Teilnahme stieg sprunghaft an. Danach gingen wir noch auf den Hof, und jeder durfte mit dem Elektroauto eine Runde mitfahren. Später, als das Auto nicht mehr auf dem Hof stand, spielten die Kinder noch verstecken.

Das war unsere erste Aktion im Jahr 2018.

G.G.

 

Und hier wie immer die dazu gehörigen Fotos.

2.02.2018

Wir besuchen die Kleintierpraxis Janosch.

An diesem Tag hatten die Ameisen mal wieder etwas besonderes vor. Nicht jeden Tag kann man einfach so ohne Termin und vor allem ohne Tier in eine Kleintierpraxis hinein spazieren.

Wir durften das, denn wir hatten eine Einladung von Frau Janosch. Also machten wir uns vom Pfarrhof auf den Weg. Die neue Praxis liegt nun ganz zentral in Briesnitz, so dass wir nur um die Ecke mussten. Im Wartezimmer gab es gleich die ersten Patienten zu bestaunen. Ein Kaninchen in einer Riesen Kiste, Meerschweinchen und ein Hund waren zu Besuch.

Die Kinder gingen gleich ohne Scheu auf die Patienten zu. Einige Minuten später, wurden wir von Frau Janosch empfangen. Unsere Sachen konnten wir auf einen OP Tisch legen. Die gesamte Praxis war mehr oder weniger noch eine Baustelle, aber der Betrieb war gewährleistet. Frau Janosch musste auch hin und wieder hinaus zu ihren Patienten. Wir konnten vor Ort erleben, wie Sie bei dem Meerschweinchen eine Hautprobe nahm, um zu schauen, was sich da auf der Haut tut. Die Ameisen konnten im Mikroskop erkennen, ob da etwa Lebt oder nicht. Alle Kinder waren begeistert . Wir bestaunten auch einen Kalender, den eine Firma der Praxis zur Verfügung gestellt hatte. Darin waren Rasterelektronenmikroskop  Aufnahmen von verschiedenen Parasiten zu sehen. Dann zeigte uns Frau Janosch Ihre Praxisräume, und erklärte einige Details. Später kamen wir zu den Gebissen von Kleinnagetieren. Frau Janosch ist ja im Grunde auch Zahnärztin und Medizinerin für Inneres, das Aufgabenspektrum einer Tierärztin ist natürlich sehr groß, da Sie das ganze Tier mit allen Krankheitsbildern behandeln muss. Wir durften verschiedene Instrumente ansehen, und Sie zeigte uns ein Röntgenbild, und führte uns den Bohrer vor, mit dem man den Zahnstein bei Hunden entfernen kann.

Das war alles sehr spannend. Dann musste Sie wieder zu Patienten in einen anderen Raum.

Für uns waren die anderthalb Stunden schnell vergangen. Wir bedankten uns mit selbst gemalten Bildern und einer Blume bei Frau Janosch.

Wir wünschen Ihr viel Erfolg für die Zukunft, und viel Kraft beim weiteren Aufbau Ihrer Praxis.

G.G.

 

9.03.2017

Aktion: wir reinigen das " Molchloch"

Molchloch, was ist denn das, wird sich mancher fragen. Nun,der Pfarrgarten beherbergt mehr als mancher denkt. Auf den ersten Blick ist nirgendwo ein Loch zu sehen, und niemand kommt auf den Gedanken, es könnte hier ein "Molchloch" geben. Nun ist es aber wirklich so, dass die Aktion Ameise vor vielen Jahren einen kleinen künstlichen Teich angelegt hat. Dieser ist nun zum Biotop geworden, und einmal im Jahr muss dieser Teich etwas gepflegt werden, da er keinen Zulauf und auch keinen Ablauf hat. Und meistens ist der Monat März der Monat, wo sich die Aktion Ameise mit Gummistiefeln, Handschuhen und Eimern daran macht, das " Molchloch" vom Schlamm des vorhergegangenen Jahres zu befreien. So waren wieder ganz viele fleißige Ameisen zur stelle, um den Teich aus zu schöpfen. Dieses Jahr befand sich noch eine ziemlich dicke Schicht Eis auf der Oberfläche. Gemeinsam brachen wir es auf, entfernten es ,und begannen mit dem ausschöpfen. Dabei gingen wir ganz vorsichtig zur Sache, denn wir wollten etwaige Molche, die wir im letzten Jahr gesichtet hatten, nicht verletzen. Eimer für Eimer wurde mühsam geschöpft, abgegossen, geprüft, und gewartet, dass sich ein Molch zeigt, aber leider war es vergebens.

Nun kann man viele Vermutungen anstellen, spekulieren, aber letztendlich waren einfach keine Molche zu entdecken. Nach dem ausschöpfen ließen wir neues Wasser ein, und im laufe des Jahres werden sich wieder Gäste im und am Teich einfinden.

Vielen dank an die Ameisen für Ihre Geduld und " Schöpfkraft"!

G.G.

23.03.2018

Aktion saubere Zschone.

Wieder einmal war es soweit, die " Aktion Ameise" rief alle Naturfreunde auf, den Zschonergrund vom Müll und Unrat zu befreien. Jedes Jahr treffen sich einige Bürger aus unseren Stadtteilen, um diese wichtige Aufgabe zu übernehmen. Dieses Jahr waren es bedeutend weniger als sonst, und am Ende stellte sich heraus, dass auch die Müllmenge nicht so gravierend war wie in den vorigen Jahren, dennoch; es bleibt immer etwas liegen in der Zschone. Erstaunlicherweise findet sich auch immer ein Kuriosum ein, diesmal war es die Entsorgung einer weißen Ratte. Anstatt sie zu begraben wie es sich gehört, wurde sie in einer Brötchen oder Brottüte einfach in die Büsche gelegt. Das nennt sich einfach nur Sauerei!

Da wir nicht viele Beteiligte waren, ging das sammeln zügig von statten. Ich begleitete die Gruppe des oberen Weges, und wie immer suchten wir den " Müllhang" ab, auf dem man jedes Jahr genügend Glas, Metall und Porzellan finden kann. In der Serpentinen kurve liegen natürlich Radkappen und Bierflaschen genug, und so kamen wir gegen 10:30 Uhr auf dem Parkplatz Zschonermühle an. Leider waren die meisten Sammler schon wieder weg, so dass das Gruppenfoto diesmal sehr dürftig ausfällt.

Aber wer geblieben war, lief noch mit zum Steinbruch, wo es wie jedes Jahr Bockwurst-

Saft und Gerstensaft gab. Vor allem ist es ein guter Platz um ins Gespräch zu kommen. Auch Zaungäste sind willkommen, die auch noch eine Wurst oder einen Saft trinken, und mit uns ins Gespräch kommen.

Dort treffen wir uns auch immer mit der Gruppe aus Gompitz, die am selben Tag für eine saubere Umgebung sorgt.

Herzlicher Dank sei an dieser Stelle wie immer angebracht, an die Urgesteine der Gastronomie, Herrn Ruhland und Herrn Fritzsche für Bockwurst und Getränke!

G.G.

 

20.04.2018

Der Vogel des Jahres " Der Star"

An diesem schönen Tag voller Sonnenschein, trafen sich die Briesnitzer Ameisen, um etwas über den Vogel des Jahres zu erfahren. Als erstes sammelten wir uns heute auf drei Bänken vor dem Pfarrhaus um zu schauen, wer alles dabei ist, Informationen wurden ausgetauscht, und das Buch von CONRAD GESNER bestaunt. Danach gingen wir ins Konfizimmer, wo jedes Kind den Star malen sollte. Einige Kinder hatten keine Lust, und so kann es von Ihnen kein Bild am 6.Mai zum Ameisengottesdienst zu bestaunen geben. Als die Künstler mit ihren Bildern fertig waren, gingen wir in den Pfarrgarten um nach den Vögeln des Tages zu sehen, und vielleicht auch einen Star zu finden. Wir bildeten zwei Gruppen, und die Kinder strengten all ihre Sinne an, um zu einem Ergebnis zu kommen. Mit großem Glück gelang es uns, genau einen Star zu entdecken. Auch einige andere Vögel wurden ausgemacht. Nebenbei sahen wir noch nach den Molchen in unserem Biotop, und wurden fündig, zur Freude aller. Herr Hermann lud dann alle Kinder ein einer Geschichte zu lauschen, und auch sein Dackel war mit von der Partie, er unterstützte ihn tatkräftig zu seinen Füßen. Als er zu Ende erzählt hatte, viel es einigen " Sportfreunden" ein, eine kleine Wasserschlacht an zu fangen, und so gab es noch einigen Spaß. Ein Abschlussspiel durfte natürlich auch nicht fehlen, und die Kinder hatten noch einmal Gelegenheit sich richtig aus zu toben.

G.G.

 

27.04.2018

Die große Bewegung: Leibesübungen im romantischen Grund.

Oder: wie es nicht dazu kam, und alles noch anders kam als gedacht!

Wieder war ein Sonnentag angesagt, und wir holten die "Ameisenkinder" aus der Schule ab. Eigentlich hatte Herr Hermann Leibesübungen im schönen Grunde geplant, dann bot sich aber etwas anderes an, initiiert von der Grundschule sollten wir seltene Pflanzen im Schulgarten pflanzen, aber die Pflanzen waren noch nicht so weit, dass die Lieferung statt finden konnte. Also wurde aus diesem Plan auch nichts. So suchten wir erst einmal das Gelände des Pfarrhofes auf, wo wir mit Spielen begannen ,die Gemeindepädagoge Felix organisierte, da Herr Hermann heute aus Beruflichen Gründen noch einmal weg musste. Und siehe da, die Kinder konnten sich dafür begeistern, noch einmal nach Vögeln und Insekten zu suchen, sowie das gesamte Gelände durch Spiele zu vereinnahmen.Die Zeit verging wie im Spiel.

G.G.

 

4.05.2018

Die Briesnitzer Ameisen suchen Insekten im Zschonergrund

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