Herzlich Willkommen im Jahr 2024 bei den Briesnitzer Ameisen

Die Briesnitzer Ameisen reinigen Nistkästen.

13.01.2024

An einem schönen kalten Wintertag trafen die Briesnitzer Ameisen im Ameisenzimmer ein, eine Ameise nach der anderen, und der Raum füllte sich. In der Mitte des Raumes lag das einmalige Ameisenpuzzle, Greta der Dackel des " Chefs" strich wie wild durch den Raum, seine Nase glühte, die Stimmung war gut. Das Ameisenbrot wurde gebrochen, Infos durch-schwirrten den Raum, die Teamer kamen ins schwitzen.  Dann ging es hinaus in den Winter und hinauf zum Kirchfriedhof. Es wurden zwei Teams gebildet, die mit Bildung glänzen sollten, so die Story. Erst  musste die Leiter gefunden werden, ohne diese kommt man ja nicht an die Nistkästen. Dieses Jahr war es eine besonders lange und schwere Leiter, eigentlich hätten alle Teilnehmer einen Schutzhelm tragen müssen. Da Ameisen aber "fichelant" sind, passierte nichts. Jedes Jahr gab es neue Überraschungen. Bäume fehlen, Kästen sind in miserablen Zustand, FUSW hatte noch keine neuen Kästen angebracht, aber wir fanden trotzdem etwas Sehenswertes. Zwei Kästen hatten Gäste, die durch das öffnen und unser Licht davon flogen. Der Kasten an der Eiche, der auch einer der ganz alten ist, enthielt eine Art Laubmehl, und als der Öffnende hinein sah, entdeckte er einen liegenden Vogel. Sofort inspizierte der " Chef" den Kasten, und vermeldete in die Runde....da schläft ein Kleiber. Oberhammer, das hatte ich in 14 Jahren Ameise noch nicht erlebt. Behutsam wurde der Kasten wieder verschlossen. Alles in allem kann man sagen: es gab keine schlimmen Vorfälle im Jahr 2023. Keine unausgebrüteten Eier, keine Skelette, nur Federn, oder nichts, und den schlafenden Kleiber. Team 1 und Team 2 wurden von den Teamern Moritz und Leoni betreut, Team 1 erhielt 15 Punkte, Team 2 erhielt 16 Punkte. Die Punkte wurden auf Grund eines Vogelquiz erreicht. Nachdem wir den Friedhof verlassen hatten, ging es ins warme Ameisenzimmer. Herr Hermann erzählte noch die Geschichte von James Krüss....( ABC die Arche Noa sticht in See....) Alle waren  so denke ich, sehr zufrieden mit diesem Nachmittag.

G.G.

2.02.2024

Die Briesnitzer Ameisen besuchen das" Haus der Natur"

Die Zeiten sind sehr bewegt, nur an diesem Tag bewegten sich weder Bus noch Straßenbahn durch Dresden, es wurde wieder einmal gestreikt. Durch die hervorragende Organisation von Herrn René Hermann, und die Flexibilität der " Ameiseneltern" bewegten sich die Ameisen dennoch durch den Verkehrsstrom der Stadt zu ihrem Ziel, dem " Haus der Natur", vormals Ökohaus Dresden. Dieses lag " damals" zentral im Großen Garten von Dresden, nun, kann man es mit der Linie 6 erreichen, wir erreichten es diesmal mit diversen Autos der Elternschaft.

Die Begrüßung durch das Team war sehr freundlich und aufmerksam, es gab Sitzkissen für die Kinder, Früchte und Kräutertee, denn erst einmal waren wir im Außenbereich in einem Bankkreis versammelt. Nachdem unsere Ameisen in zwei Gruppen aufgeteilt waren, ging es in die Räume des Hauses. Das Inventar war das Original aus dem ehemaligen Ökohaus. Terrarien, Schränke, Tiere, Ausstellungsobjekte, alles erinnerte an

" alte Zeiten". Wir hatten viel Zeit , so konnte in aller Ruhe jedes Tier betrachtet, erfühlt und bestaunt werden. Die lieben Ameisen wussten natürlich gut Bescheid, fast jeder hatte ein Grundwissen von Schlangen, Fröschen, und Spinnen. Ein reger Austausch fand mit den uns betreuenden Mitarbeiterinnen statt. Dann wechselte die " Terrariumgruppe" mit der " Präsentationsgruppe" die Räume. Auch da stellte es sich heraus, viele Kinder haben ein gutes Grundwissen von den Tieren. Berührungsängste gab es kaum, hier mal ein aufgeregtes Herz, und da ein neuer Mut der entstand, so sollte es sein.

Zum Abschluss machte jedes Kind noch ein Quiz, als Abschlussbelohnung gab es für jedes Kind ein Stück Schlangenhaut. Auch wir überreichten ein kleines Dankeschön, unseren berühmten " Ameisenfilm" auf DVD.

Nun bleibt nur noch Danke zu sagen, und viel Erfolg für das " Haus der Natur" zu wünschen. Augenscheinlich gibt es noch sehr viel zu tun, am Haus, im Haus, und vor allem im Außengelände muss noch viel gearbeitet und gestaltet werden. Hoffen wir, dass es genügend Ehrenamtliche und " Amtliche" Mitarbeiter sowie Freiwillige gibt, die dem 

" Haus der Natur" wohlgesonnen sind.

G.G.