Herzlich Willkommen im Jahr 2024 bei den Briesnitzer Ameisen

Übersicht

13.01.2024 Wir reinigen die Nistkästen

2.02. 2024 Wir besuchen das " Naturhaus" ( vormals Ökohaus) Dresden

22.03.2024 Wir reinigen das " Molchloch"

23.03.2024 Aktion Ameise und Freunde reinigen den Zschonergrund

Die Briesnitzer Ameisen reinigen Nistkästen.

13.01.2024

An einem schönen kalten Wintertag trafen die Briesnitzer Ameisen im Ameisenzimmer ein, eine Ameise nach der anderen, und der Raum füllte sich. In der Mitte des Raumes lag das einmalige Ameisenpuzzle, Greta der Dackel des " Chefs" strich wie wild durch den Raum, seine Nase glühte, die Stimmung war gut. Das Ameisenbrot wurde gebrochen, Infos durch-schwirrten den Raum, die Teamer kamen ins schwitzen.  Dann ging es hinaus in den Winter und hinauf zum Kirchfriedhof. Es wurden zwei Teams gebildet, die mit Bildung glänzen sollten, so die Story. Erst  musste die Leiter gefunden werden, ohne diese kommt man ja nicht an die Nistkästen. Dieses Jahr war es eine besonders lange und schwere Leiter, eigentlich hätten alle Teilnehmer einen Schutzhelm tragen müssen. Da Ameisen aber "fichelant" sind, passierte nichts. Jedes Jahr gab es neue Überraschungen. Bäume fehlen, Kästen sind in miserablen Zustand, FUSW hatte noch keine neuen Kästen angebracht, aber wir fanden trotzdem etwas Sehenswertes. Zwei Kästen hatten Gäste, die durch das öffnen und unser Licht davon flogen. Der Kasten an der Eiche, der auch einer der ganz alten ist, enthielt eine Art Laubmehl, und als der Öffnende hinein sah, entdeckte er einen liegenden Vogel. Sofort inspizierte der " Chef" den Kasten, und vermeldete in die Runde....da schläft ein Kleiber. Oberhammer, das hatte ich in 14 Jahren Ameise noch nicht erlebt. Behutsam wurde der Kasten wieder verschlossen. Alles in allem kann man sagen: es gab keine schlimmen Vorfälle im Jahr 2023. Keine unausgebrüteten Eier, keine Skelette, nur Federn, oder nichts, und den schlafenden Kleiber. Team 1 und Team 2 wurden von den Teamern Moritz und Leoni betreut, Team 1 erhielt 15 Punkte, Team 2 erhielt 16 Punkte. Die Punkte wurden auf Grund eines Vogelquiz erreicht. Nachdem wir den Friedhof verlassen hatten, ging es ins warme Ameisenzimmer. Herr Hermann erzählte noch die Geschichte von James Krüss....( ABC die Arche Noa sticht in See....) Alle waren  so denke ich, sehr zufrieden mit diesem Nachmittag.

G.G.

2.02.2024

Die Briesnitzer Ameisen besuchen das" Haus der Natur"

Die Zeiten sind sehr bewegt, nur an diesem Tag bewegten sich weder Bus noch Straßenbahn durch Dresden, es wurde wieder einmal gestreikt. Durch die hervorragende Organisation von Herrn René Hermann, und die Flexibilität der " Ameiseneltern" bewegten sich die Ameisen dennoch durch den Verkehrsstrom der Stadt zu ihrem Ziel, dem " Haus der Natur", vormals Ökohaus Dresden. Dieses lag " damals" zentral im Großen Garten von Dresden, nun, kann man es mit der Linie 6 erreichen, wir erreichten es diesmal mit diversen Autos der Elternschaft.

Die Begrüßung durch das Team war sehr freundlich und aufmerksam, es gab Sitzkissen für die Kinder, Früchte und Kräutertee, denn erst einmal waren wir im Außenbereich in einem Bankkreis versammelt. Nachdem unsere Ameisen in zwei Gruppen aufgeteilt waren, ging es in die Räume des Hauses. Das Inventar war das Original aus dem ehemaligen Ökohaus. Terrarien, Schränke, Tiere, Ausstellungsobjekte, alles erinnerte an

" alte Zeiten". Wir hatten viel Zeit , so konnte in aller Ruhe jedes Tier betrachtet, erfühlt und bestaunt werden. Die lieben Ameisen wussten natürlich gut Bescheid, fast jeder hatte ein Grundwissen von Schlangen, Fröschen, und Spinnen. Ein reger Austausch fand mit den uns betreuenden Mitarbeiterinnen statt. Dann wechselte die " Terrariumgruppe" mit der " Präsentationsgruppe" die Räume. Auch da stellte es sich heraus, viele Kinder haben ein gutes Grundwissen von den Tieren. Berührungsängste gab es kaum, hier mal ein aufgeregtes Herz, und da ein neuer Mut der entstand, so sollte es sein.

Zum Abschluss machte jedes Kind noch ein Quiz, als Abschlussbelohnung gab es für jedes Kind ein Stück Schlangenhaut. Auch wir überreichten ein kleines Dankeschön, unseren berühmten " Ameisenfilm" auf DVD.

Nun bleibt nur noch Danke zu sagen, und viel Erfolg für das " Haus der Natur" zu wünschen. Augenscheinlich gibt es noch sehr viel zu tun, am Haus, im Haus, und vor allem im Außengelände muss noch viel gearbeitet und gestaltet werden. Hoffen wir, dass es genügend Ehrenamtliche und " Amtliche" Mitarbeiter sowie Freiwillige gibt, die dem 

" Haus der Natur" wohlgesonnen sind.

G.G.

22.03.2024 Wir reinigen das " Molchloch"

Das Molchloch....ist natürlich kein " Loch" in dem Molche leben, sondern das kleine Biotop im Pfarrgarten, ein winziger Teich, in dem sich seit Jahren diese Tierchen sehr wohl fühlen. Aktion Ameise hegt und pflegt diesen Teich jedes Jahr, um den Molchen die Chance zu geben, sich zu vermehren und den Lebensraum bei zu behalten.

An diesem Tag sollte es sich herausstellen, es gibt nicht nur viele Ameisen, sondern sogar noch mehr Molche, und zwar so viele wie nie in all den Jahren. Aber erst einmal strömten die Kinder der Aktion Ameise aus allen Himmelsrichtungen in den Pfarrhof. Herr Hermann und die Teamer hatten alle Hände voll zu tun, um zu zählen und zu koordinieren, dann wurde das " Ameisenbrot" gebrochen, an die Ameisen verteilt, weil; essen verbindet und entspannt, und dann ging es richtig zur Sache. Gummistiefel, Handschuhe, Eimer, alles war vorhanden, was man für eine gelungene Reinigung brauchte.Die Teamer leisteten ganze Arbeit, teilten 28 " Ameisen" in zwei Gruppen, und die " Arbeit" begann. Stachlige Brombeeren mussten verschnitten werden, Begehbarkeit hergestellt, und die Wassertemperatur mit einem Teamerfussbad geprüft werden. Dann wurde die Eimer-kette gebildet, einige Ameisen kannten das schon, am Ende stand die Prüfung; Eimer für Eimer wurde in den Nudeldurchschlag des Herrn Güldner geleitet. Zappelte etwas im Nudeldurchschlag, war es ein Molch. Jeder einzelne Molch wurde mit lautem Ruf quittiert und in einen durchsichtigen Eimer verbracht, so konnten die Kinder alles ganz transparent beobachten. Wie viele Eimer "gesiebt" werden mussten, kann ich nicht mehr sagen, nur die Schmerzen im Rücken zeigten deutlich an, dass es viele sein mussten, bis der Teich endlich leer war. Am Ende waren es 65 Molche, die wir zählen konnten, in keinem Jahr seit Anbeginn der Aktion Ameise waren es so viele gewesen. Selbst als wir frisches Wasser in den Teich einließen, zappelten noch einige im Restschlamm am Grunde des Teiches. Die Kinder waren alle total Begeistert, viele wollten die Tiere in die Hand nehmen, sie staunten bei der Berührung über jedes Detail.

Das nennt sich gelebter Naturschutz zum anfassen, Praxisorientierter kann man nicht lernen, und das sogar freiwillig und nach der Schule.

Es herrschte auch absoluter Zusammenhalt zwischen den 28 Ameisen, die Teamer hatten nicht viel zu tun, alles lief wie ein gutes Schweizer Uhrwerk. Die zwei Teams wechselten sich immer ab mit dem Eimer tragen, es wurden Tipps abgegeben, wie viele Tiere wir finden werden, zwischen 10 bis 100 wurde gesagt. Fünf Molche auf einen Schlag im Sieb war der Rekord. Und so neigte sich die Aktion langsam dem Ende zu, der Schlauch lag im Teich und füllte ihn, die Kinder und Herr Hermann, sowie einige Teamer zogen sich in das Ameisenzimmer zurück, da gab es dann erst einmal eine Stärkung, und ein Quiz. Der Raum war so voll, dass ich und die " großen" Teamer lieber draußen unter dem Nussbaum Platz nahmen. Von drinnen hörte man erregte Stimmen im Chor. Wie ich dann vernahm, wollten die Kinder jedem einzelnen Molch einen Namen geben. Die Liste der Namen setze ich dann unter diesen Text. Auf jeden Fall hatten die Kinder noch einmal eine intellektuelle Leistung zu vollbringen, bevor sie in das wohlverdiente Wochenende entlassen wurden. Der absolute Höhepunkt, war aber das Einsetzen der 65 Molche aus dem Eimer in ihr Zuhause. Mittlerweile war es schon dunkel geworden, viele Eltern waren schon da, und bestaunten das Specktakel. Diejenigen die das Quiz gewonnen hatten, bekamen die Ehrenvolle Aufgabe die Molche ins Wasser zu lassen, unter Handy Flutlicht und großem Hallo wurde es vollzogen.

G.G.

Namen der Molche von den Kindern :

Udi
Ketronella
Amelie
Dora
Noa
Fridolin
Aneliese
Karl
Heinz
Emil
Alma
Jana
Willy
Gertraude
Bibi
Fabio
Otto Fred
Hildegard
Sorselin
Jule
Julia
Lea
Jonas
Melissa
Vincent
Knut

23.03.2024 Wir reinigen die Zschone " Aktion saubere Zschone" Klappe die 29zigste

Den Zschonergrund zu reinigen ist für uns natürlich eine Herzens Angelegenheit. Jedes Jahr treffen sich die Ehrenamtlichen nach Plan am Wolfszug, und schwärmen in zwei Gruppen aus, um das Näherholungsparadies von dem zu befreien, was auf keinen Fall da hin gehört. Und jedes Jahr werden wir aufs neue überrascht, was bei genauerer Betrachtung an das Licht des Tages geholt wird. Immer wieder muss man feststellen, wen es wirklich Interessiert und wen nicht, es ist ein auf und ab, ein ständiger Wechsel, und immer wieder kommen neue Menschen dazu, während dessen andere wieder verschwinden, oder ausbleiben. Mit 35 Personen die von Briesnitz los zogen, waren wir aber eine ganz gute Gruppe. Auch diesmal konnten wir feststellen, die Masse an Müll hält sich von Jahr zu Jahr in Grenzen. Es werden " alte " Dinge gefunden, Dinge natürlichen und teils Tierischen Ursprunges, und einfach Dinge die den Leuten aus der Hand fallen.

Dieses Jahr lag das Hauptaugenmerk leider auf Dingen, die Hundebesitzern " aus der Hand" fallen, sogenannte Hundekotbeutel. Diese scheinen sich besonders gut zum Weitwurf zu eignen, sie liegen nicht  nur etwas tiefer im Unterholz, sondern hängen sogar in 2 Metern Höhe in den Ästen. Schämt Euch!!!! Dazu muss man folgendes beachten; auf dem unteren Weg der Zschone gibt es genügend Papierkörbe/Mülltonnen, was für den oberen Weg überhaupt nicht gilt. Das sollte aber noch lange kein Grund sein, sich der Beutel auf diese Art und Weise zu entledigen. Wenn das Problem weiterhin besteht, sollten sich Hundebesitzer doch einmal an die Stadt wenden, vielleicht besteht ja die Möglichkeit, an gewissen Knotenpunkten eine Mülltonne auf zu stellen. Man müsste nur einmal die Initiative ergreifen, gelle?

Alles in allem waren wir schnell durch, und von der anderen Seite, der " wilden Zschone", hatte die freiwillige Feuerwehr Ockerwitz für Sauberkeit gesorgt. Nach der Müllablagerung auf dem Parkplatz ging es zu Fuß weiter durch die Wilde Zschone Richtung Ockerwitz, wo eine Stärkung auf die Teilnehmer wartete. Das hat Tradition!

Alles war super Organisiert, und so konnten wir uns stärken, miteinander ins Gespräch kommen und haben das Nützliche mit dem Schönen verbunden.

PS: Vielen dank an die Omsewitzer, auf die immer Verlass ist, Klasse!

G.G.

 

 

27.04.2024 Wir bauen am " Treppenbusch"

Wir bauen am Treppenbusch. Was ist der Treppenbusch? Nun, ganz einfach, eine Treppe führt durch den Busch, das ist des Rätsels Lösung. Biegt man nach dem Birus Stein scharf rechts ab, kann man auf einem Pfad nach Merbitz gelangen, aber nicht, ohne vorher den "steilen" Anstieg auf der Treppe des Treppenbusches vollbracht zu haben. Oben angekommen, bietet sich sogleich ein Platz zum verweilen an. Die Briesnitzer Ameisen wanderten an diesem schönen Frühlingstag von Briesnitz bis zu ihrem Aktionsplatz. Dort angekommen, wurden wir von einem jungen Mann in Empfang genommen, der uns zeigte, wo das " Baumaterial" zu finden war. Aber erst einmal gab es eine kleine Vesper, dann kümmerten sich die Teamer liebevoll um die Ameisen. Immerhin waren es diesmal 26 Kinder, da wollte alles unter einen Hut gebracht werden. Es gab eine Gruppe " Moritz", das waren die Bauzaun Ameisen, eine Gruppe " Leonie & Frieda", das waren die fleißigen Buschzaun Ameisen, und eine Gruppe " Bauleiter Timo, er dirigierte die " Stopfzaunameisen.

Die Kinder wurden vertraut gemacht mit dem Anlegen einer kleinen Hecke, die aus abgeschnittenen Ästen hinter Stützpfeilern aus Holz " gestopft" wurden. Wie man auf den Bildern sehen kann, wurde viel Teamgeist und Zusammenarbeit gefordert, was auch gut funktionierte. Immer öfter werden wir von den beiden Ponnymädchen aus der Zschone begleitet, was den Ameisen sehr zu spricht, und den kleinsten, die mit der Astarbeit nicht so gut zurecht kamen darüber hinweggeholfen hat. Am Ende waren aber alle sehr stolz auf die geleistete Freizeittätigkeit. So konnten wir auch freudig den Heimweg antreten.

G.G.